Neuer Dekanatsrat

Das katholische Dekanat Mühlacker hat eine neuen Dekanatsrat. Nach den Kirchengemeinderatswahlen im März hat jede Gemeinde einen Vertreter in dieses Leitungsgremium entsandt. Zusammen mit Dekan Claus Schmidt, der Vertreterin des Dekanates im Diözesanrat Gertrud Eckert-Klittich und weiteren beratenden Mitgliedern ist der Dekanatsrat für die Arbeit im Kirchenbezirk verantwortlich und beschließt über die Verwendung der dazu nötigen Finanzmittel.

Dekanatsrat ab 2015

So wurde gleich in der ersten Sitzung dem Rechnungsabschluss 2014 zugestimmt. Knapp 60.000 Euro wurden laut Verwaltungsaktuar Peter Steimle aufgewendet für Erwachsenenbildung, für das Jugendfreizeitheim "Füllmenbacher Hof", für die Arbeit der Geschäftsstelle und weitere Bereiche. Das Dekanat blieb damit im Rahmen des Haushaltsplanes, der analog zu den Landkreisen durch eine Umlage von den Kirchengemeinden finanziert wird.
Dekanatsreferent Christoph Knecht erläuterte den neuen Räten die Besonderheiten des Dekanates: Mit 16.500 Katholiken ist es das kleinste in der Diözese. Kurze Wege und persönliche Vertrautheit zählen zu den Vorteilen, der Mangel an Fachdiensten zu den Nachteilen dieser Situation. Außer der Geschäftsstelle und dem Verwaltungszentrum gibt es im Dekanat selbst noch eine Außenstelle des Jugendreferates und das Caritas-Zentrum. Andere Dienste, wie Kirchenmusiker oder Betriebsseelsorge betreuen von Ludwigsburg aus das Gebiet zwischen Oderderdingen und Heimsheim.
Zur Zweiten Vorsitzenden des Dekanatsrates wurde Silke Eberle aus Knittlingen gewählt, Andreas Biebl aus Friolzheim übernahm das Amt des Schriftführers. Satzungsgemäß wurde der Geschäftsführende Ausschuss eingerichtet sowie ein weiterer Dekanatsauschuss, der sich um die Belange des Füllmenbacher Hofes kümmern wird. Verwaltung und Belegung des Freizeitheimes geschieht seit vielen Jahren durch die Geschäftsstelle des Dekanates.
Der Blick über den Tellerrand der Gemeinde war den Delegierten besonders wichtig, eine ausführliche Austauschrunde trug dem Rechnung. Bei einem Klausurtag im November soll die Zusammenarbeit weiter vertieft werden.