Neue Kirchengemeinden
Erste Vorschläge für gesamte Diözese in Rottenburg diskutiert
Die mittlere Führungsebene der Diözese Rottenburg-Stuttgart präsentiert einen ersten Zwischenstand für die geplanten 50 bis 80 neuen Einheiten.
Beim Studientag der Dekane, Stellvertretenden Dekane, Dekanatsreferent:innen und Leiter:innen der Katholischen Verwaltungszentren am 7. Mai 2026 beschäftigten sich die rund 100 Teilnehmenden im Rahmen des Entwicklungsprozesses „Kirche der Zukunft“ auf der Liebfrauenhöhe in Rottenburg intensiv mit dem aktuellen Stand der Umschreibung der neuen Kirchengemeinden. Die Teilnehmenden erarbeiteten in Kleingruppen mögliche Lösungsperspektiven für die noch offenen Fragen.
In den vergangenen vier Monaten hatten sich die Kirchengemeinden im Dekanat ebenso wie in der gesamten Diözese bei Informationsveranstaltungen getroffen, diskutiert und Vorschläge erarbeitet, mit welchen anderen Kirchengemeinden sie sich zusammenschließen könnten. Dabei wurden sie von der Steuerungsgruppe im Dekanat, bestehend aus dem Dekan, der/dem Dekanatsreferent:in, einer Vertretung aus dem Dekanatsrat, der/dem Rechnungsführer:in und weiteren Vertreter:innen aus dem Dekanat, begleitet und unterstützt.
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Im Rahmen des Programms “Seelsorge in neuen Strukturen” (eines von mehreren Programmen im Entwicklungsprozess “Kirche der Zukunft”) werden aus den aktuell 1.020 Kirchengemeinden bis 2030 50 bis 80 neue Kirchengemeinden mit gemeindlichen und thematischen Kirchorten gebildet, um den veränderten pastoralen Anforderungen gerecht zu werden, die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen zukunftsfähig zu verwenden und pastorales Personal und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben zu entlasten.


