Hohenheimer Tagung zur Religionsfreiheit von Christen aus dem Nahen Osten

Zu "Bekenntnis und Martyrium" gibt es Ende März eine interessante Tagung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die auch online besucht werden kann.

Ein Schwerpunkt in unserem Dekanat war in den letzten Jahren die Sorge um bedrängte und verfolgte Christen im Nahen und Mittleren Osten. Unser Projekt "Hilfe für Erbil" entsprang dieser Sorge.

Am 29. und 30. März veranstaltet die  Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine interessante Tagung, an der man in begrenzter Zahl vor Ort in Stuttgart-Hohenheim oder aber online teilnehmen kann. Die Referent*innen sind zum Teil auch im Dekanat Mühlacker bekannt (Younia Hilbert, Rabee Jacob).

Die Akademie schreibt: "Wo das Recht auf freie Religionsausübung missachtet wird, steht es um die Verwirklichung anderer Menschenrechte auch nicht gut. Insbesondere in Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas ist die Religionsfreiheit in Gefahr. Im Jahr 2017 warnten die katholischen und evangelischen Bischöfe Deutschlands gemeinsam davor, dass das Christentum im Nahen Osten ausstirbt. Viele Christinnen und Christen emigrieren oder fliehen. Auch in Baden-Württemberg bilden sie bedeutende Communities. Bei der Tagung wollen wir das Bewusstsein dafür schärfen, wie wichtig das Recht auf Religions-, Gedanken- und Gewissensfreiheit für die Menschenrechtslage in einem Land ist."

Hier finden Sie alle weiteren Informationen und ein Anmeldeformular.