Umfangreiche Einschränkungen des kirchlichen Lebens auch in unseren Gemeinden

Auch in unseren Gemeinden wird ab sofort das kirchliche Leben drastisch eingeschränkt, um die Ausbreitung des Corona-Virus‘ zu verzögern.

Folgende Maßnahmen gelten ab sofort:

  • Alle öffentlichen Gottesdienste entfallen bis 14. Juni, also auch die Feiern in der Karwoche, an Ostern und zu Fronleichnam. Dies betrifft auch die Ölmesse des Dekanates, die Karfreitagsprozession der Italienischen Gemeinde und die erste feierliche Maiandacht . Die Kirchen bleiben zum persönlichen Gebet geöffnet.
  • Alle kirchlichen Veranstaltungen entfallen ebenfalls bis 14. Juni (Treffen von Gruppen und Kreisen, Konferenzen, Sitzungen, Chorproben etc.).
  • Die Erstkommunionfeiern werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Termine stehen noch nicht fest.
  • Die bis Ende Mai vorgesehenen Firmungen werden ebenfalls verschoben und im Zeitraum September 2020 – März 2021 nachgeholt.
  • Taufen und Trauungen werden bis 14. Juni nicht stattfinden. (Ausnahme: Taufe in dringenden Notfällen im kleinsten Familienkreis.)
  • Beerdigungen finden nur am Grab im kleinsten Kreis statt. Trauerfeiern und Requien werden gegebenenfalls nachgeholt.
  • Der "Füllmenbacher Hof" bleibt zunächst bis Ende April geschlossen.
  • Die Dekanatsgeschäftsstelle und die Pfarrbüros sind zu den gewohnten Zeiten telefonisch und per Mail erreichbar.
  • Die Pastoralteams sind in seelsorgerlichen Fällen nach wie vor ansprechbar.
  • Wir verweisen auf die Homepage der Diözese www.drs.de, die immer die aktuellen Informationen bietet, auch eine Videobotschaft unseres Bischofs.
  • Halten Sie die Augen offen für Menschen, die Hilfe brauchen! Die Pfarrbüros können im Notfall weiterhelfen.

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Es wird für uns alle schmerzlich sein, Leiden, Tod und Auferstehung Jesu nicht miteinander feiern zu können. Über Fernsehen und Internet können wir wenigstens zuhause Übertragungen verfolgen. Die kommenden Wochen werden so zu einer besonderen „Fastenzeit“. Vielleicht kann sie uns helfen, durch den Verzicht uns neu aufs Wesentliche zu besinnen.