Das katholische Dekanat Mühlacker

Wozu es Dekanate gibt: 

„Die Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind in Dekanate zusammengefasst, um die Seelsorge durch gemeinsames Handeln zu fördern. Die Dekanate sind die Mittlere Ebene in der Diözese“.  (Dekanatsordnung § 1 Abs. 1)
Die Dekanate sind Körperschaften öffentlichen Rechts.
Sie haben als Mittlere Ebene pastorale und organisatorische Aufgaben.
Dazu gehören folgende Aufgaben:

  • diözesane Konzepte, Ziele und Prozesse vermitteln und umsetzen,
  • Anliegen der Kirchengemeinden und wichtige Entwicklungen an die Diözesanleitung übermitteln,
  • die kirchliche Arbeit in der Region vernetzen,
  • die Seelsorge in den Kirchengemeinden durch besondere Dienste unterstützen,
  • die Kirche in Politik, Kultur und Gesellschaft vertreten.

Der Dekan leitet im Auftrag des Bischofs das Dekanat.

Konkrete Bedeutung für Mühlacker:

In der Regel entspricht das Gebiet eines Dekanates etwa einem Landkreis.
Im Enzkreis gibt es zwei katholische Dekanate: Das Dekanat Mühlacker (württembergisch, Diözese Rottenburg-Stuttgart) und das Dekanat Pforzheim (badisch, Erzdiözese Freiburg).
Die Kontakte zum Enzkreis übernimmt das Dekanat Pforzheim, denn dort befindet sich der Sitz der Kreisverwaltung.

Im östlichen Enzkreis besteht seit 1992 unser Katholisches Dekanat Mühlacker mit drei Seelsorgeeinheiten und folgenden Gemeinden:

SE Nord

  • St. Maria Oberderdingen
  • Heilig Geist Knittlingen
  • St. Bernhard Maulbronn

SE Mitte

  • St. Joseph Illingen
  • Herz Jesu Mühlacker
  • Italienische Gemeinde S. Cuore di Gesù (Mühlacker)
  • Kroatische Gemeinde Sveti Ilija (Illingen)

SE Süd

  • Heilig Kreuz Wiernsheim
  • Heilig Geist Heimsheim.

Mit etwa 17.000 Katholiken ist es das kleinste Dekanat in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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