Schwerpunktthema im Dekanat

In vielen Ländern der Welt werden Christen wegen ihres Glaubens bedroht, schikaniert, vertrieben und ermordet. Die bei uns Zuflucht gefunden haben werfen uns Gleichgültigkeit vor: »Ihr habt uns vergessen!«
In der Tat ist es still bei uns in Kirche und Gesellschaft, sei es aus Gedankenlosigkeit, aus Hilflosigkeit oder aus einer gewissen Scheu, Religion zum Thema zu machen. Wir möchten nicht schweigen, sondern die schwierige Lage der Christen im Nahen Osten in den Blick nehmen – und nach Möglichkeiten suchen, sie zu unterstützen. Daher haben wir uns "Hilfe für Christen im Irak" als Schwerpunkt in der Arbeit des Dekanats vorgenommen. 

Hilfe für Christen im Irak

Papst Franziskus ruft uns zur Hilfe für verfolgte Christen aller Konfessionen auf: "Wie viele von Ihnen beten für die verfolgten Christen? Lassen Sie sich dazu ermutigen, es mit mir zu tun: Damit unsere Brüder und Schwestern die Hilfe aller Kirchen und Gemeinschaften erfahren, durch Gebet und materielle Hilfe!"

Neben verschiedenen Angeboten des gemeinsamen Gebets für verfolgte Christen, werden wir ihnen ebenso materielle Hilfe zukommen lassen. Ansprechpartner für uns als Dekanat ist Erzbischof Bashar Matti Warda von der chaldäischen Kirche. Er sorgt in Erbil (im Norden des Irak) dafür, dass Flüchtlinge dort eine Perspektive haben (Unterkunft, Grundversorgung, Gemeinderäume, Aufbau einer Universität).
Wir haben Mittel aus dem Dekanatshaushalt für dieses Projekt eingestellt und bitten um weitere Spenden.
Alle Kirchengemeinderäte des Dekanats wurden besucht und aufgeklärt über das Projekt. Es wurde in allen Seelsorgeeinheiten um Unterstützung geworben.

Weitere Informationen erhalten Sie immer wieder aktuell im Laufe des Jahres.